Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten & Glückliches Neues Jahr

Ich wünsche allen meinen Leserinnen & Lesern, ruhige, stressfreie, besinnliche Weihnachten !


Nollaìg chrìdheìl 

 
  Eure Pia Guttenson


Dienstag, 23. Dezember 2014

Schottland in einer Woche Teil 3

Tag 6:
Unserer Schottlandreise führte uns nach einem erneuten schottischen Frühstück zum ziemlich nah gelegenen Blair Atholl Castle. Vor dessen Toren der Porsche-Club sich ein "Stell-dich-ein" gab.
Das Blair Athol Castle ist das einzige schottische Castle das über eine Privatarmee verfügt. Die Atholl Highlanders sind noch heute dort stationiert. Wobei es sich bei dieser Armee um eine private Leibgarde handelt. http://de.wikipedia.org/wiki/Blair_Castle
Blair Castle

Das Blair Atholl Castel ist mit seine weiß gekalkten Wänden wirklich toll anzusehen. Natürlich gibt es einen eigenen Golfplatz und einen eigenen Campingplatz im Burggarten.
Man bekommt sehr viel Räume zu sehen. Wir haben uns natürlich einmal mehr über die Ahnengalerie amüsiert.
Glücklicherweise befand sich vor dem Blair Atholl Castle eine Weide mit Highland Rindern.
Endlich hatten wir auch die Möglichkeit zu halten und Fotos zu machen.
Was uns zuvor nicht gelungen ist. Somit war vor allem unsere liebe Corinna glücklich.

Der nächste Halt führte uns direkt gegenüber unseres vorherigen B&B's zur Bells Destillerie die zur Blair Atholl Desitillerie gehört, da Edradur (zu der wir eigentlich wollten) leider Sonntags geschlossen hat. http://en.wikipedia.org/wiki/Bell's_whisky
Ich vor der Bells Destillerie

Diese Führung hat uns nicht wirklich zugesagt. In einem Pulk aus Touristen (pro Tour ca.20) , genau getaktet wurde man durch die wirklich sehr Kommerzielle Destillerie geführt. Immer in Sicht die Führung vor und hinter uns. Außerdem wird in dieser Destillerie wirklich nichts mehr am Ort gelagert oder abgefüllt. Der Eintritt war wenn man die Relation zu Strathisla sieht auch teuer. Whiskytasting war ein Dram im Schnellverfahren. Logisch. Schließlich saß uns die nächste Führung bereits im Nacken.

Von dort aus haben wir wieder ordentlich Kilometer gemacht, um bei meinem absoluten Highlight  anzukommen. Dem Dunnottar Castle bei Stonehaven.


Mehr als beeindruckend erhebt sich die gewaltige Ruine des Dunnottar Castles auf einer großen Klippe. Schon allein der Weg zum Castle hinauf ist spektakulär und nicht gerade einfach. Umso mehr mussten wir uns wieder über diverse Damen wundern, die den langen Fußweg in Flipflops oder gar Absatzpantoletten bewältigt haben.
So sahen die Wege zum Castle aus!
Na gut ob sie angekommen sind entzieht sich unserem Wissen. Wir hatten für den Marsch zum Castle zumindest die passende Musik von einem Schotten, der seinen Pips wunderbare Klänge entlockte.
Die Aussicht von den Mauern des Dunnottar Castles hat etwas sehr Erhabenes. Das Leben dort lässt sich sehr gut vorstellen. Bei genauem Betrachten finden sich zahlreiche erhaltene Dinge aus der glorreichen Zeit des Castles. Beeindruckend ist auch die restaurierte große Halle.
Ein wirkliches Highlight. 
Einziges Manko: Auf dem Weg zum Auto zurück, hatten wir keine Musik mehr und es war ziemlich anstrengend.  

Den Rückweg haben wir an der Küste entlang genommen mit einem Zwischenstopp in Arbroath. Bevor wir dort ankamen, haben wir allerdings Wale gesichtet. Zumindest hatten wir uns das eingebildet. Nach 10 Minuten konnten wir feststellen, dass es sich um Steinwale handelte. L o L. Soll heißen; es waren nur Steine, an denen sich die Wellen so gekonnt brachen, dass es aussah, als blase ein Wal eine Wasserfontäne in die Luft.
Merke: Wir brauchen alle samt neue Brillen ! 
In Arbroath haben wir des berühmten Arbroath-Smokies wegen gehalten. geräucherten Fischspezialität, die wir in einem Fischgeschäft erstanden haben und mit Zitrone sowie Ciabatta-Brötchen auf dem Kofferraumdeckel unseres Leihwagens verspeist haben. Mmmmhhhhhh. Und gegen Möwen verteidigen mussten!
Arbroath-Smokie

Von dort aus haben wir weiter Kilometer gemacht, und zwar bis zu unserem Hotel in Glasgow.
Viel Zeit bliebe uns in unserem Hotel nicht, da wir uns mit dem bekannten Sänger und Schotten Raymond Hackland und einer wundervollen Freundin (die wir leider nicht namentlich nennen dürfen) zu einem Pub-Abend im The Scotia-Club getroffen haben. Von wo aus wir in den nächsten Pub und noch einen Pub weiter gingen. Leider, leider bekam meinem Magen der Fisch nicht. Was damit endete, dass Raymond ganz der Gentleman mir eine Milch bestellen musste, die ich auf Ex ausgetrunken habe.Diese Geschichte werde ich nun nie mehr los.
Beweis-Handy-Foto
(Angeblich hilft das gegen Sodbrennen . Zumindest kurzfristig!)

Tag 7:
Unser Vorletzter Tag begann mit einem schottischen Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen ließ.
Unser erstes Ziel an diesem Tag war die St. Mungos Cathedral & der Friedhof Nekropolis.
Trotz der vielen Einbahnstraßen und Busspuren, sowie dem Mangel an Parkplätzen die man länger als 1 Stunde nutzen darf, ließ sich unsere super Fahrerin Biggi nicht unterkriegen. (Du hast keine Ahnung wie sehr ich dich dafür bewundere, liebe Biggi!) Schließlich hatten wir unmittelbar neben der Cathedrale einen Parkplatz ergattert.
Die St. Mungos Cathedral ist der helle Wahnsinn. 

Riesen groß erstreckt sie sich über mehrere Stockwerke. Mit wundervollen bunten Fenstern, die auf den Fotos leider nicht so farbenfroh herauskommen, wie sie real aussehen. Schade, dass Frau nicht bis zu den Säulengängen unterm Kirchendach oder in tiefer gelegene Krypta durfte. (Ich gebe zu, mich interessiert so etwas immer brennend!)
Den bekannten Friedhof Nekropolis

haben wir bei bestem Wetter angesehen. Wo bei es sehr schwierig war, ein Foto ohne die spielenden Kinder der Schulklasse zu machen, die zwischen den Gräbern getobt haben. Oder den Joggern die auch immer dann auftauchten, wenn mein Finger am Knopf war...

Im Anschluss haben wir nach ewigem Suchen ein Parkhaus gefunden in dessen 10 Stock (oder waren es noch mehr?) wir glücklich einen Parkplatz fanden. Unser Ziel war einer der roten "Hopp on - Hopp off" Busse um gemütlich Glasgow zu erkunden und die Einkaufsmeile zu finden.


Dummerweise liefen wir mit unserem ungenauem Stadtplan genau in die falsche Richtung zu beidem!
Nach dem Wir die Einkaufsmeile eingekreist hatten und feststellen durften, das wir lediglich um die Ecke gehen hätten müssen, kamen wir dennoch an.
Und wer lief uns über den Weg? Raymond, der mit Eltern und Neffe einkaufen war.
Nach einer Menge Einkäufen. Mussten wir erneut etliches laufen, bis wir letztendlich eine Haltestelle für die "Hopp on - Hopp off" Busse gefunden hatten. *LoL* .
The Scotia vom Bus aus
Der nette Fahrer erklärte uns das dies nicht die richtige Bushaltestelle für den Beginn der Tour wäre, er uns aber zu ihr Mitnehmen würde. Schließlich haben wir es doch noch in den richtigen Bus geschafft.
Central Station
 Außerdem bekamen wir den Studenten Tarif , weil es die letzte Mögliche Tour des Tages war,
Fazit: 1 Tag Glasgow ist viel zu wenig!
Fazit: 2 Es gibt eine Bushaltestelle für die "Hopp on - Hopp off" Busse direkt vor dem Hotel, 
in dem wir abgestiegen waren !
Der Abend endete gemütlich an der Hotelbar .

Tag 8:
Begann erneut mit einem großen schottischen Frühstücksbuffet und der Abreise zurück nach Edinburgh zum Flughafen.
Vorbei an Stirling und den zauberhaften Kelpies, wurde uns das Herz immer schwerer.
Im Flugzeug war uns dann eigentlich zum Heulen zumute.
Schottland, 
wir kommen ganz sicher wieder ! 

Dienstag, 25. November 2014

Whisky - uisge-beatha - Wasser des Lebens

Ungefähr 500 Jahre nach Christus brachten irische Mönche, ein geheimes Verfahren mit nach Schottland. Sie waren beim Brauen von Bier, zufällig auf die Herstellung von Whisky gekommen.
Ich bin bekennender Whisky-Fan.
Vor allem schottischer Single Malt hat es mir angetan.
Eigentlich völlig logisch, wenn man bedenkt, wie sehr ich Schottland liebe.
Also auch nicht weiter verwunderlich das Es in meinen ersten Buchwerken schottisch zu ging und natürlich Whisky vorkam.
Da dies so gut passte, gab es dann bereits bei der ersten Lesung ein kleines Whisky-Tasting mit 2 Single Malts, die auch in meinen Romanen "Das Steinerne Tor", eine Rolle spielen. Aberlour und Talisker.
Zwischenzeitlich sind Lesungen mit kleinem Whisky-Tasting, zum Beispiel beim Flair Hotel Landgasthof Roger, keine Seltenheit mehr für mich.http://www.landgasthof-roger.de/
Im Jahr 1736 wurde der Name Whisky zum ersten Mal erwähnt.


Wie entsteht also schottischer Single Malt Whisky?
1. Gerste wird geerntet und mehrere Tage in schottischem Quellwasser eingeweicht.
2. Anschließend breitet man die Gerte auf einer großen ebenen Fläche aus. Der Speicher einer Scheune ist ein guter Platz. Während der nächsten 8-10 Tage wendet man die Gerste mit großen Holzschaufeln mehrmals täglich. Damit diese zu keimen beginnt. In jedem Korn wandeln Enzyme Stärke in Zucker um, der später Alkohol wird.
4.Auf dem Boden einer Darre wird die Gerste zum Malzen ausgebreitet ( die niedrigen Gebäude der Destillen mit dem Pagoden Dach.) Mit Hilfe von Torffeuer wird der Keim Vorgang unterbrochen. Je nach Feuer (Torf oder nicht) entsteht der rauchige Geschmack.
5. Gerste wird gereinigt und zu Schrot gemahlen.
6.Das Malzschrot wird mit in heißem Wasser eingeweicht, wobei sich die restliche Stärke in Zucker umwandelt.
7. Dieser Flüssigkeit wird nun Bierhefe zugesetzt und man lässt es 2-3 Tage brodeln.
8. Die daraus entstanden Flüssigkeit wird in eine Brennblase gefüllt und destilliert.
9. Die erste Destillation ist der Raubrand. Dieser wird erneut destilliert. Von dieser Destillation wird der Mittellauf vom Brennmeister behalten.
10. Nun wird Schießpulver unter etwas Whisky gemischt und entzündet. Explodiert er, ist das Destillat zu stark.
11. Der Whisky wird in Fässern eingelagert.

Und wie entsteht der verschiedene Geschmack?

1.Das Quellwasser, woher kommt es usw.
2.Torf. Wenn Torf, wo kommt er her? Küste, Landesinnere usw.
3. Keimzeit der Gerste (viel Zucker/ weniger Zucker)
4. Brennblase, dünner Hals, dicker Hals der Blase beeinflusst ebenfalls den Whisky-Geschmack.
5. Fässer. Sherryfass oder Bourbonfass usw.
6. Lagerung. Warehouse oder zb.Talisker direkt über dem Meer auf Holzbohlen (dadurch nimmt der Whisky Meer- Salzluft an.)
Natürlich spielt auch die "Länge" der Lagerung eine große Rolle. 

Schottischer Whisky darf sich nur nennen, wer 40%  Alkoholanteil hat und mindestens 3 Jahre in Eichenholzfässern unter Zollverschluss in Schottland gereift ist!
Schottland hat weit über 125 Destillen. 99 davon sind noch in Betrieb. (Wikipedia Stand 2009).
Kleinste Destillerie in Schottland ist Edradour bei Pitlochry.
Älteste ist die seit 1775 (illegal bereits 1717) brennende Glenturret Destillerie bei Crieff die zu der The Edrington Group gehört und bekannt ist durch den beliebtesten Blendet Whisky in Schottland The Famous Grouse.      
 
Über das Schottenradio und eine seiner tollen Partys habe ich McLotta kennenlernen dürfen, der mir vom  Glencairn Whiskyclub Weidenthal vorgeschwärmt hat. Über den Chat bei den genialen Live-Sendungen im Schottenradio, bin ich dann auch McHerbie vorgestellt worden.
Den ich auf der MEGA geilen Schottenradio Celtic Sommer Party 6.0 endlich persönlich kennenlernen durfte!
Bei einem Wee dram Schottenradio Whisky Ledaig,
hat er mich kurzerhand zu einem Gastmitglied gemacht. Seit her trage ich verständlicherweise meinen Whiskyclub Weidenthal Button auf jeder Lesung, schließlich Ehrensache!
   
Den Glencairn Whiskyclub Weidenthal gibt es seid 24 August 2012  und er besteht aus 30 Lairds und Lords. Der Club wurde aus den Reihen der Pfälzer Whisk(e)y -Freunden gegründet und sein Hauptziel ist die Pflege der Geselligkeit. Ebenso wie das bessere Kennenlernen des Whisk(e)ys.
Außerdem sind die tollen Partys des Glencairn Whiskyclubs legendär und man sollte einmal in seinem Leben, eine davon besucht haben!
Am 13. Dezember 2014 findet zum Beispiel die Celtic-Christmas mit John Cashmore in der Sporthalle Weidenthal statt. Genaueres findet ihr hier: http://whisky.mestcom.de/ 

Samstag, 15. November 2014

Komm rüber auf die "Schottische" Seite - Gruppen rund um Diana Gabaldons Outlander -Serie

Ist es nicht Wahnsinn wie sehr Schottland oder ist es Diana Gabaldon polarisiert?
Auf Facebook und Twitter häufen sich die Gruppen rund um die Starz Serie "Outlander" 
In kürzester Zeit haben diese Gruppen Tausende an Mitgliedern, die alle die Sehnsucht nach Schottland, die Liebe zu den Büchern und ein reger Austausch über selbige vereint.
Selbst hier auf meinem Blog ist der Bericht über Outlander der mit Abstand begehrteste. 
Und wie ich unumwunden zugeben muss, hat es mich ja schon seit dem ersten Band der Highland-Saga von Frau Gabaldon ebenfalls erwischt.
Neugierig, wie ich war, habe ich mich den Geman-Sassenach / Outlander Germany https://www.facebook.com/groups/GermanSassenachs/angeschlossen, ohne zu ahnen, das Frau dort vor lauter Lesen nicht mehr weg kommt.
Es gibt einfach viel zu interessante Gesprächsthemen.
Von dieser Gruppe bin ich dann zu der Gruppe Outlander Deutschland https://www.facebook.com/groups/OutlanderDeutschland/gekommen, bei denen es zwar auch Rund um die Bücher von Diana Gabaldon und die Starz Serie geht, aber auch vielerlei andere schottische Themen großen Anklang finden.
Ob es Stricken ist oder andere tolle Bücher, Reiseberichte und vieles mehr...
Empfehlen kann ich alle beide Gruppen wärmstens für alle die Diana Gabaldons Bücher lieben, oder natürlich die Serie Outlander ABER auch Schottland Liebhaber sind hier bestens aufgehoben!  :-)

Keep CALM
and 
LOVE
Scotland

Eure Pia  
     

Dienstag, 11. November 2014

Mein eBook "Das Steinerne Tor - Die Rückkehr"

Zum Dank für alle Fans & Leser, die lange warten mussten, bis die NEUE Ausgabe von "Das Steinerne Tor" erschienen ist , läuft seit letzter Woche meine eBook Aktion zu meinem ersten Trilogie Band " Die Rückkehr ".

Für einen kurzen Zeitraum gibt es den 1 Band
 zum Schottischen-Preis von 1,99 €
http://www.amazon.de/Das-Steinerne-Tor-Die-R%C3%BCckkehr-ebook/dp/B00P9UQ0D2/ref=pd_rhf_se_p_img_2
Außerdem verlose ich unter den ersten 10 Rezensionen auf Amazon eine besondere schottische Kleinigkeit!

Natürlich sind auch im Neuen eBook die zauberhaften Zeichnungen von Arts & more by Cori https://www.facebook.com/pages/Arts-more-by-Cori/466534423462260?ref=ts&fref=ts Über deren Facebook Seite Ihr im Übrigen wundervolle Zeichnungen erwerben könnt, Weihnachten ist ja nicht mehr lange ;-)



Wer eine gedruckte Ausgabe von "Das Steinerne Tor - Die Rückkehr" kauft, bekommt die eBook Ausgabe gratis dazu (bitte über meine Homepage :http://piaguttenson.de  Oder E-Mail: info@piaguttenson.de melden! )

Signierte Exemplare gibt es wie immer auch Portofrei über meine Homepage oder die oben genannte E-Mail !

Band 2 und Band 3 werden voraussichtlich im Januar 2015 erscheinen !

Herzlichst Eure Pia Guttenson
      

Donnerstag, 6. November 2014

Schottland in einer Woche Teil 2

Tag. 4

Der vierte Tag begann nach einem opulentem, schottischen Frühstück mit einem Besuch in Inverness. Eigentlich wollten wir das Inverness Castle besichtigen, welches aber nicht wirklich auf unserem Programm stand. Wir hatten also keine Erkundigungen eingeholt und sahen dem entsprechend etwas blöd aus, als wir endlich einen Parkplatz hatten und dann leider feststellten das im Inverness Castle die Polizei untergebracht ist. Von einem Verhaften lassen haben wir abgesehen. Immerhin konnten wir ein Foto von Flora MacDonald, sowie von jede Menge wilden Hasen machen.
Inverness Castle

Flora MacDonald


Einer der vielen Park-Häschen

Unser nächstes Ziel war Culloden Moor. Einer der traurigsten Orte Schottlands empfing uns standesgemäß mit Nieselregen. Es war nicht wirklich viel los und so konnten wir das Visitercenter in aller Ruhe auf uns wirken lassen. Mich hat dieser Ort schwer beeindruckt. Ich bin den Weg der Jakobiten ebenso gegangen, wie den der Engländer, die, wenn man es recht bedenkt, ebenfalls aus vielen Schotten bestanden. Teilweise standen sich Verwandte gegenüber. Schrecklich! Den 5-minütigen Film in dem kleinen Kino, in dem man selbst im Mittelpunkt der Schlacht steht, haben wir zu dritt angesehen.
Was mich betrifft, ich gebe zu, mir war schlecht!
Das hat sich auch nicht mehr gebessert. Da ich mir ja unbedingt von der netten Dame in damaliger Mode gekleidet mit Arzttasche, erklären lassen musste, was ein Feldarzt alles an Instrumenten dabei hat.
Ist es nicht Bitter das lediglich ein falsch ausgesuchtes Schlachtfeld, ein Moor, die Schuld am fürchterlichen Schicksal und der Tragödie Schottlands trägt!?    
Ich bin eine gefühlte Ewigkeit vor den Schlachtplänen gestanden, konnte nicht wirklich glauben, wie logisch das Scheitern der Hochlandarmee im Nachhinein gewesen war.
Alles nur wegen einem Moor. Wie schrecklich makaber!
Gedenktafel für die Gefallenen


Die Quelle der Toten
Altes Cottage
Im Anschluss standen die Clava Cairns auf dem Programm. (Clava Cairns sind eine lokal begrenzte Form endneolithischer Megalithanlagen in Schottland. Laut Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Clava_Cairn). Wir brauchten 3 Versuche um die kleine Single-Track-Road (von der wir dachten es ist ein Feldweg!) zu finden. Die Überraschung war groß, als wir wiedererwarten feststellten, dass wir richtig waren.
Leider passten wir nicht durch den gespaltenen Stein. Und obwohl gewisse Leute sogar Steine aus Rundhäusern zogen, diese dann aber doch wieder an Ort und Stelle stecken, wurden wir nicht in der Zeit zurückgeschickt!
Clava Cairns
Zum krönenden Abschluss ging es dann zum Cawdor Castle. Eines der schönsten Castles Schottlands. Am tollsten fanden wir ja die Ahnengalerie. Zur damaligen Zeit war hässlich gemalt werden besonders "In".
Cawdor Castle

Die Zugbrücke zum Cawdor Castle

Die alte Brücke von Carrbridge
Nach einer wundervollen Fahrt durch eine zauberhafte Landschaft, ließ man uns leider (oder dem Aussehen nach, glücklicherweise!) nicht in unser zu vor gebuchtes B&B es war keiner zu Hause.
In Carrbridge kamen wir dafür sofort in einem sehr hübschen B&B unter, fast gegenüber von der alten Brücke. Im Pub zwei Häuser weiter haben wir sehr lecker gegessen und Rollos Zwilling (ja, der von Vikings) hinterm Tresen beobachtet.

Tag. 5           

Begann erneut mit einem sehr Leckeren und im Kilt servierten schottischem Frühstück. Dass wir auch nötig hatten, wie sich rausstellte. Unser Nächster halt war nämlich die Whisky Destille von Strathisla.
Cori & Ich / Pia vor den Luxus Whiskys in der Lounge


Die Strathisla Destillery hatte zwar Saison-Pause dafür hatten wir aber auch eine private Führung, mit Màire, die super Deutsch konnte. Wir durften sogar sehen, wie einer der großen Brennblasen erneuert wurde und wie einer der neuen Wash-Tanks (dort, wo dann die Hefe gärt zb.) erneuert wurde. Der Oberhammer war aber das Whiskylager, durch das wir schlendern durften. Schon alleine vom Angelshare (dem Whiskyduft, da ja vieles aus den Fässern verfliegt / verdunstet!) war Frau schon fast betrunken. Mit großen Augen haben wir das ganz besondere Fass für Prinz William zum nächsten Geburtstag - eine Sonderabfüllung, hinter einem goldenen Gitter betrachtet.
Zum kleinen Whiskytasting gab es dann gleich Stolze 3 Verschiedene.
1x Grain (was ja eigentlich noch kein Whisky ist, weil der Alkohol zu schwach ist),  1x Strathisla und 1x Chivas Regal  18j.
Danach war zumindest ich & Cori bestens gelaunt und froh das Biggi, unsere weltbeste Linksfahrerin war.
Wir haben dann jede Menge Strecke gemacht und sind zurück bis nach Fife gefahren, um dort Highlandgames anzusehen.
Was soll ich sagen, hier hat uns unser Glück verlassen.
Erst haben wir die Highlandgames nicht gefunden, dann keinen Parkplatz und letztendlich sahen wir nur noch die Pipeband abmarschieren.
Wieder keine Kilt tragenden Schotten ...SEUFZZZZ    
 Dafür haben wir nach dem Wir unser neues B&B, wieder ziemlichen Weg zurück, in Pitlorchy bezogen hatten, (eine Ferienwohnung gegenüber der Blair Atoll Destillery) noch einen zauberhaften Blick vom Queens View auf den Loch Tummel!
Wahrhaftig Königlich !



Dieser Abend endete mit einem tollen Essen in einem Restaurant.... mmmmh und da sag noch einer die Schotten können nicht kochen !









Freitag, 31. Oktober 2014

Schottland in einer Woche Teil 1

Natürlich war uns drei Mädels völlig klar, dass wir innerhalb einer einzigen Woche nicht alles von Schottland sehen konnten. Leider!Deshalb hatten wir uns unsere persönlichen Höhepunkte bereits im Vorfeld ausgesucht und eine Route erarbeitet.
Wobei eigentlich nicht geplant war diese Route auch so einzuhalten.
Getan haben wir es trotzdem.
Los ging es (dank verschobenem Ryanair Flug) am 1.Juli so das wir bis wir unseren Leihwagen hatten, nur knapp eine Stunde Zeit hatten um in unser erstes B&B bei Linlithgow zu fahren. Nach dem wir uns irgendwann mit unserem Navi einig waren, und ich zwischenzeitlich unsere Verspätung angekündigt hatte, kamen wir nach 22.00Uhr im Couldburn House, an.
Coludburn House B & B

Hungrig wie wir waren, haben wir versucht in Linlithgow noch etwas Essbares zu ergattern. Vergeblich. Statt einer offenen Tankstelle oder irgendeinem Burger-Laden, fanden wir immerhin das malerische Linlithgow Castle. Das wir ganz spontan am nächsten Tag als erstes besucht haben.
Tag 2: 
Nach einem köstlichen Englischen Frühstück (JA. wir hatten Hunger!)
Ging es zu unserer ersten Sehenswürdigkeit. Linlithgow Castle & St. Michaels Parish Church.
Wiederholt hatten wir Glück und konnten uns einer Deutsch-/Schottisch-Sprachigen Besichtigungstour durch Rabbies (Jepp , der Bus-Tour-Veranstalter mit dem wir bereits in Edinburgh unterwegs waren.) anschließen. Wir folgten also Lady Kathrin und Lady Jenny die uns in Kostümen durch die Ruinen des prächtigen Linlithgow-Castles,dem Geburtsort von Mary Queen of Scots, führten.



Dienstag, 28. Oktober 2014

Schottischer Abend mit Lesung, schottischem 3 Gänge Menü & kleinem Whiskytasting

Die Seele baumeln lassen. Ausspannen.
Sich einen Abend lang fühlen, als säße man in einem urigen Pub,
irgendwo in Schottland und lausche einem Storyteller.
Das gibt es nur im Flair Hotel Landgasthof  Roger in 74245 Löwenstein bei Heilbronn Baden-Württemberg.
   Während eines schottischen Abends.

Während Ihnen ein schmackhaftes, Schottisches 3 Gänge Menü des Flair Gasthofes Hotel Roger serviert wird, 
Unterhalte ich Sie mit allem, was es über Schottland & Whisky zu erzählen gibt. 
Natürlich werden dann auch 3 verschiedene Sorten Single Malt Whisky verkostet. 
Gleichfalls entführe ich Sie mit mehreren Text-Passagen aus meinem Roman "Das steinerne Tor" in eine schottisch angehauchte Welt voller Abenteuer & Dramatik.

Termine sind am: 
       Freitag 07.11.2014 Einlass 19.00 Uhr / Beginn 19.30 Uhr
       Freitag 21.11.2014 Einlass 19.00 Uhr / Beginn 19.30 Uhr
      Samstag 13.12.2104 Einlass 19.00 Uhr / Beginn 19.30 Uhr
       Freitag 13.02.2015 Einlass 19.00 Uhr / Beginn 19.30 Uhr
          Freitag 27.02. 2015 Einlass 19.00 Uhr / Beginn 19.30 Uhr


Tickets gibt es zu 38.-€ Direkt im Hotel Rogerhttp://www.landgasthof-roger.de/ 
Oder bei Easy Ticket Service zu 39.40€ https://www.easyticket.de/veranstaltung/pia-guttenson/ 


Ich freue mich auf Sie!
Ihre Pia Guttenson