Freitag, 19. September 2014

Scotland my Love - Gedichte



Fernweh

Fernweh,
wart das was mein trauernd Auge im Fernseher sah,
mein Herz rührend, brachte den Traum wieder nah.
Den Traum von wogendem grün,
zauberhaft weich und wie feinster Samt,
gleichzeitig schroff, rau und fernab von allen Mühn,
so ist dieses verzauberte Land.
Schottland,
das Innerste meiner Seele wärmest du mir,
teile meines Herzens sind Dir verfallen,
nur Dir.

Berührst mich innen drin,
so unendlich sanft und tief,
entführest mit zauberhaften Charme
aus Alltag und mief.
Hier sitze ich einen Malt in der Hand,
teile meines Herzens bei dir als Pfand.
Was mancher andere mit den Augen kann nicht sehn,
das Schottland, kann nur ein sehnsüchtig Herz verstehn!





 


Schottland

Schottland o Schottland,
Land der Lochs , der Glens und der Feen.
Schottland o Schottland,
hör mein Flehen, o hör mein Sehnen.
Wann o wann nur darf ich dich wiedersehen?
Dein Anblick lässt mich taumeln vor Freude
und wanken vor Glück.
O Schottland in deine Arme träum ich mich zurück.
Denn nur Du allein, Du allein fehlst mir zu meinem Glück.
Einst stand ich da, auf deiner malerischen Single-Track-Straße,
dein rauer Wind wehte um meine Nase.
Tränen gleich deinen Regen im langen Haar,
o Schottland Du legtest meine Seele bar.
Schottland Du hast mich meines kleinen Herzen beraubt,
dort am Ufer des Loch Cluanie liegt es am Fuß der Five Sisters,
sicher und gut verstaut.
O Schottland ,
ich bin innerlich zerrissen,
kann und will Dich nie mehr missen.
Schottland o Schottland,
Du bist: Herz, Zauber, Mut und pure Poesie!
O Schottland,
hier und jetzt fleh ich Dich an,
kleine unscheinbare Frau,
so fest ich kann.
O Schottland,
ich fleh auf meinen Knie,
Schottland o Schottland,
vergiss auch Du mich nie !!!



Text & Bilder: Pia Guttenson
 

Mittwoch, 17. September 2014

Kurzreise Trip Edinburgh

Dies ist mein Reisebericht den ich für A Wee Taste of Scotland geschrieben hatte. 

Ich dachte mir, ich hole ihn noch mal vor. Vielleicht ist er eine kleine Anregung für Schottland-Lover, die auch nur für ein langes Wochenende Zeit haben.  



Tag 1 – Edinburghs Atmopshäre aufsaugen
Ankunft in EdinburghAuch wenn vom Ankunftstag dank der oft seltsamen anmutenden Flugzeiten und dem Einchecken ins B&B nur noch wenig Zeit bleibt. Am Spätnachmittag machen wir uns noch auf einen kleinen Spaziergang durch die nähere Umgebung unseres B&B. Bed & Breakfasts gibt es etliche in Schottland, die man ganz einfach übers Internet oder vor Ort buchen kann. Hier finden Sie eine Auswahl empfohlener B&Bs:  http://www.visitscotland.com/accommodation/bandbs/
Edinburgh Airport wolkenverhangen8_89354670_n
Unser B&B liegt ziemlich zentral im Stadtkern von Edinburgh. Bestens geeignet für eine erste Erkundungstour per Fuß zur Royal Mile, der Hauptstraße der historischen Altstadt. Wir haben im Vorfeld Altstadttour – „Geister & Gespenster“ gebucht. Diese kann man über GetYourGuide buchen.
Tipp: Es gibt mehrere Guides zur Auswahl! Versuchen Sie, Ella (lockiger Bob mit lila Haaren & lila Umhang) zu bekommen! Sie hat es toll gemacht und der Tour die perfekte Atmosphäre verliehen.
Guide Ella in Aktion bei Edinburgh "Geister & Gespenster"-Tour
Danach bietet sich ein nächtlicher Bummel mit anschließendem Pub Besuch auf der Royal Mile an. Gehen Sie ruhig immer mal wieder in eine der vielen „Closes“, Seitenstraßen die von der High Street abgehen. Es gibt entzückende Hinterhöfe zu entdecken! Bei gutem Wetter lohnt es sich draußen zu sitzen, einen Whisky zu genießen und das bunte nächtliche Treiben in Edinburgh zu beobachten.
Unser Pub –Tipp: The Rabbie Burns mit einer Whisky-Auswahl von 100 Sorten, leckerem Haggis oder Chips, sowie täglicher Live-Music und schottischem Personal. Direkt neben den ältesten Häusern der Royal Mile, wie z.B. dem John Knox House.
Tag 2 – Eine Reise ins wilde Schottland und seine Geschichte
Den zweiten Tag könnte man ohne weiteres ebenfalls in Edinburgh verbringen. Es gibt so viel zu entdecken. Uns hat es jedoch mit Rabbie-Tours auf die „West-Highland Seen und Burgen Tour“ zu einer Tagestour verschlagen.
Mit einem Mini-Mercedes-Bus (16 Personen) fährt man zunächst durch einen wahren Traum aus Lochs & Glens. Die Sicht auf Doune Castle, Kilchurn Castle und die Fahrt durch den Loch Lomond Nationalpark stimmen perfekt auf eine Reise in Schottlands Vergangenheit ein. Ein Besuch von Inveraray Castle lohnt sich nicht nur wegen der beeindruckenden Statue von Robert the Bruce, oder seinem Schwert. Auch einen Abstecher zu Mr. Pia’s direkt am See von Inveraray sollte man sich nicht entgehen lassen. Dort gibt es nämlich (wie manche sagen) die leckersten Fish& Chips, Schottlands wahrscheinlich zweites Nationalgericht, neben dem Haggis. Durch die Arrochar Alpen geht es zur spektakulären Aussicht vom „Rest and be Thankful“ Pass. Unser Guide Tony hat uns während der Fahrt mit allem Wissenswerten über Flora, Fauna und Schottlands Geschichte versorgt ohne je Langeweile aufkommen zu lassen. Dazu gab es im Hintergrund traditionelles und modernes schottisches Liedgut auf die Ohren. Sehr empfehlenswert bei jedem Wetter.
Tipp: Bitte auf richtiges Schuhwerk und die passende Bekleidung achten. Das schottische Wetter ist berühmt für seine Unbeständigkeit!
Nach einem interessanten und anstrengenden Tag lassen wir die Seele baumeln. Und wie ginge das besser als bei einem  wee drum Whisky in einem der vielen Pubs in Edinburgh. Da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Hier entlang, bitte… http://www.edinburgh-pubs.co.uk/
Edinburgh 2013 190
Tag  3 – Sightseeing in Edinburgh
Früh aufstehen lohnt sich heute, denn wir wollen ohne Andrang das Edinburgh Castle besichtigen. Jedoch genehmigen wir uns vorher ein typisch schottischen Frühstück zur Stärkung. Dieses viel bei uns etwas ausgiebiger aus, deshalb waren wir dann trotz all der guten Vorsätze leider etwas spät dran.
Tipp: Wer das Castle besichtigen will sollte, a: Bereits um 8.00Uhr oder 8.30 Uhr vor dem Tor stehen und, b: Mindestens einen halben bis dreiviertel Tag einplanen!
Edinburgh Castle
Wir waren dafür gerade rechtzeitig, um in aller Ruhe die  „Old Town Weaving Company“ zu besuchen. Hier erlebt man wie Schottlands Tartan Stoffe gewebt werden und erfährt allerhand über die verschiedenen Clans. Wer gerne Tartan-Meter-Ware oder Taschen im passenden Tartan erwerben möchte, ist hier genau richtig. Der Eintritt ist im Übrigen frei!
Wenn man früh genug unterwegs ist, gelingt es einem vielleicht sogar, Karten für die „Mary King‘s Close“ zu bekommen. Die Tour führt einen in den Untergrund Edinburghs und sein Labyrinth aus Schächten und Geheimgängen.
Tipp: Wer sicher gehen will bucht diese vorab via Internet! 
Nach dem vielen Spazieren und Entdecken ist es dann auch mal schön, alle Sehenswürdigkeiten Edinburghs auf dem silbernen Tablett serviert zu bekommen. Deshalb sollte man auf keinen Fall eine Fahrt mit einem der typischen roten Hop On –Hop Of Sightseeing-Busse verpassen. Dank des mehrsprachigen Audio Guides bekommt man auch noch alle wichtigen Informationen und viele spannende Details direkt auf die Ohren. An passender Stelle kann man ein- und aussteigen.
Unbedingt sollte man beim Shop von Fudge Kitchen in der Canon Gate vorbei schauen. Dort kann man nicht nur das megaleckere Fudge erwerben, dass wir von A Wee Taste of Scotland kennen, sondern auch  zusehen wie es wirklich noch von Hand hergestellt wird. Probieren Inklusive!
reine Handarbeit bei Fudge KitchenFudge Paradies
Unterhalb des Fudge Shops liegt der Wyred Shop unbedingt reingehen und die nette kleine Türe betrachten auf der steht: For Stuff Only! Gegenüber ist Tolbooth, eines der ältesten Gebäude der Stadt, das durch seinen Uhrenturm auffällt und in dem das Museum People’s Story untergebracht ist. Am Ende der Canon Gate liegt der Holyrood Palace. Ein Muss, wenn nicht gerade die Queen oder das Parlament zu Besuch ist.
Auch für uns Shopping-begeisterte Mädels war es – trotz der ganzen kulturellen Erlebnisse – ein erfolgreicher Tag. Bleibt nur zu hoffen, dass im Koffer genug Platz ist.

FAZIT:  Drei Tage Edinburgh sind wunderschön und erlebnisreich. Auch wenn man bei weitem nicht alles schafft, was es zu entdecken gibt. Aber wir werden definitiv wieder kommen.
Royal Mile Edinburgh

Jetzt Blogt die auch noch !

Tatsächlich frage ich mich selbst, welche Hummel mich gestochen hat, das ich jetzt auch noch auf die Idee gekommen bin zu bloggen.
Ich, bin Pia Guttenson, Autorin von der Trilogie "Das Steinerne Tor", Mutter zweier Kinder, glücklich verheiratet, Frauchen von Hundedame Flecki und Katzen Rentner Fetz, und außerdem arbeite ich noch in Teilzeit.
Man sollte also meinen ich habe genug zu erledigen.

Wieso also diesen Blog ins Leben rufen?

Die Antwort ist einfach:

Ich bin durch und durch mit dem Schottlandvirus infiziert!

Das spiegelt sich in den Büchern die ich schreibe wieder, ebenso wie in der Musik die ich höre. Natürlich lese ich auch fürs Leben gerne Bücher, in denen Schottland eine Rolle spielt.


Genau darum soll es auch in meinem Blog gehen.

Um Schottland, Land und Leute. Schottische Musik, Bücher, Gaumenfreude, Reisetipp's usw.
Natürlich habe ich keine Ahnung ob meinen Blog überhaupt Leser findet...

Außerdem bin ich schrecklich chaotisch, was meine Rechtschreibung anbelangt ( da können meine Lektoren ein Lied davon singen ...) und ich bin im "Schwabenländle" Zuhause, was so manchen schwäbische Mundart ( auch hier, fürchte ich) mitbringt.

Falls dich das aber alles nicht stört.
Dann sei dir Sicher: Hier wirst du zukünftig allerhand liebenswertes und Tipp's zu einem einfach zauberhaften Land finden !

Ein schottisches Jahr. Yes or No ?

Am 18. September ist es soweit und ganz Schottland entscheidet über seine Unabhängigkeit.
Wie seht ihr das?
Würdet ihr "Yes" oder " No" voten, wenn ihr könntet?
Ich für meinen Fall habe keine Ahnung.
Schottlands tragische Geschichte spricht eigentlich für ein klares "Yes".
Ob es jedoch für das Land und seine Wirtschaft gut ist?
Ich weiß es nicht und kenne mich mit Politik viel zu wenig aus, um hier eine Meinung kund zu tun.
Mir ist vorallem wichtig, das die Schotten mit ihrer Wahl zufrieden sind.
Eines ist diesem Volk ja trotz aller Tragik geglückt, ihre Tradition zu erhalten!