Sonntag, 29. Oktober 2017

Von Autoren-Stress, Whisky & Outlander-Fanmily-Treffen



Es gibt mich noch, auch wenn Ihr wie ich zugeben muss, gerade wenig auf diesem Blog von mir hört. *AscheAufMeinHaupt*
Tatsächlich liegt es einfach daran, dass meine Tage zu wenig Stunden haben, für all die Jobs die ich ausübe.
Ich bin ja nicht nur Autorin, sondern auch Mutter (also quasi; Krankenschwester, Streitschlichter, Taxi, Köchin, Putzfrau, Kummerkasten usw… die Mütter unter euch wissen von was ich schreibe!), Ehefrau, Tochter, Freundin, Dosenöffner für unseren Hund und ich habe einen Brötchenjob im Einzelhandel.
Außerdem muss es für Außenstehende zwangsläufig so aussehen, als würde ich nur noch auf Facebook/ Twitter und Co rumhängen.
Da aber meine komplette Werbung über Sozialmedia läuft und gerade mein neustes Buchbaby „Schattenkrieger- Hüter des Steinerne Tors“ erschienen ist, kommen so viele Bestellungen über Facebook rein, dass ich nicht mehr dort rauskomme. Ständig macht es „Pling“.
  
Es passiert im Augenblick so wahnsinnig viel bei mir, dass ich gar nicht weiß,
 wo ich anfangen soll zu Berichten.
Am besten vielleicht eines nach dem anderen!
Bereits zum dritten Mal war ich am 16. September  auf der Whiskyfair Kerken Niederrhein mit meinem Büchertisch eingeladen und wie die zwei Male zuvor, war es einfach nur schön, ein Teil dieser liebevollen, familiären Whiskymesse der Whiskybotschaft zu sein. Ich bereue es wirklich, nicht in der Nähe von Michaela & Tim Tünnermann und deren zauberhaften Whiskybotschaft zu wohnen. Es ist einfach so toll dort.
Ich durfte sehr viele bekannte Gesichter begrüßen und nette Gespräche mit meinen Lesern und Outlander-Freundinnen führen. 2018 ist bereits ganz dick in meinem Kalender eingetragen!  
  
Vom 6. Oktober bis 8.Oktober 2017 fand dann das zweite, langersehnte Fanmily-Treffen von Outlander Deutschland auf Schloss Buchenau statt.
Ich hatte mich sehr darauf gefreut, wenn gleich es mich auch traurig gemacht hat, dass einige liebgewonnene Gesichter nicht teilnehmen konnten und eines davon uns nur noch im Herzen begleiten darf.
Seltsam wie man sich so nahe sein kann, obwohl man sich eigentlich nur über Social-Media schreibt und die gleichen Interessen – Diana Gabaldon, Outlander & Schottland – teilt.
In meinem Fall war Übrigens erst die Liebe zu Schottland und dann zu Diana Gabaldons Büchern da. Vielleicht mag ich deshalb auch die Lord John Bücher sehr gerne. Dennoch war die Stimmung ausgelassen und Sandy fand einwandfrei zu mir. Wir durften dann beide zu meiner  lieben Tina ins Auto steigen – die ja quasi meine Assistentin ist – und die dank jahrelanger Tetris-Erfahrungen meine ganzen Bücherkisten und den Whisky fürs Tasting in ihrem Auto untergebracht hat. Auf dem Weg nach Buchenau haben wir dann noch Doris eingeladen. Zu viel Outlander & Schottland im Kopf - vermutlich waren wir in Gedanken bei den Kelpies – nutzten wir dank undeutlichem Navi, erst beim dritten Anlauf die richtige Abfahrt.
Was der Stimmung keinen Abbruch tat. (Ich kam nur ganz knapp um eine Autolesung rum und das Lesungs-Shortbread musste ich quasi fast mit meinem Leben verteidigen *Zwinker*). 

Es war so schön all die lieben Gesichter wieder zu sehen, wobei die Namensschilder natürlich beim Namen behalten sehr geholfen haben. Bei mir stieg dann die Aufregung ins unermessliche. Immerhin tat ich zum ersten Mal etwas, was ich noch NIE getan hatte. Ich lass aus einem unfertigen Manuskript, nämlich aus dem 3. Mann im Kilt „Der ganz normale Wahnsinn Mann im Kilt“, da ich ja aus dem „Schattenkrieger –Hüter des Steinerne Tors“ vor dem 14. Oktober 2017, dem

 Weltpremiere-Tag des „St. Kilda Listen to The Wind Song Projekt“, nichts preisgeben durfte. Was im Übrigen sehr schwer ist, wenn man Überraschungen nicht mag und in solchen Dingen sehr Ungeduldig ist, so wie ich. 

Ich hatte wirklich ziemlich Panik. Immerhin hatte ich in diesem Buch eine meiner Outlander-Freundinnen eine Rolle gewonnen und ich hatte sehr viele Ideen meiner Outlander-Deutschland-Familie eingearbeitet. Tatsächlich musste ich mich hinter meinen Manuskriptblättern verschanzen, da ich sonst vor Lachen selbst nicht lesen hätte können. 

Die Kommentare und das lauthalse Lachen meiner Zuhörer beruhigte mich schließlich sehr.
Zu später Stunde belegten Tina und ich das Vierbett-Zimmer in der ersten Nacht alleine.
Der nächste Tag bot noch mehr Anreisende, einen florierenden Buchverkauf. 


Investitionen bei meinem Lieblingsstand von der lieben Oatcake besser bekannt als Esther Bee und zauberhafte Lesezeichen für Verlosungen bei Kim & Andrea. Wir lernten gälisch Singen bei Michael Klevenhaus 

– ich ärgere mich immer noch, dass ich mein Buch „Reise Know How – Kauderwelsch Schottisch-Gälisch“ nicht dabei hatte um es signieren zu lassen. Das Buch ist empfehlenswert. Seither habe ich einen Ohrwurm. Wobei ich mitten im Kurs zum Haareflechten bei Gwenlyns Haarflechterey weiter durfte und ein Kunstwerk an Haaren verpasst bekam, während im Hintergrund meine Lieblingsharfen-Lieder zum Besten gegeben wurden.
 Und dann ja dann, habe ich aus dem Bauch heraus mein Vorzeige-Exemplar von „Schattenkrieger- Hüter des Steinernen Tors“ unserer Versteigerung gespendet. Denn wie im Jahr zuvor auch, gab es eine Versteigerung zu Gunsten der Brustkrebs-Hilfe und einen Nachbarschafts Projekt in einer schwierigen Gegend ( Kronprinzenviertel.e.V) in Krefeld welches Bärbel, Barbara Schnell, sehr am Herzen liegt. Alle haben wir uns beim Ersteigern der tollen Dinge, die immer etwas mit Outlander oder Schottland zu tun hatten, sehr ins Zeug gelegt. Ich bin noch immer völlig von den Socken das mein gespendetes Buch für über 50,-€ über den Auktions-Tisch ging. Zwischen durch gab es leckeres Essen, Scones & Shortbread von Memis-Mama liebevoll in großer Menge gebacken, tolle Gespräche und schöne Fotos die Matthias unser Starfotograf geknipst hat. 

Das dies Jährige Whiskytasting sorgte dafür, dass doch einige die von mir Vorgeschlagenen Whiskys zu Hause gleich nachkauften. Unterstützt wurde ich dabei natürlich von den weltbesten Assistenten Tina & Bernd letzterer auch bekannt als Schatzi. 


 Außerdem durfte ich das Whiskytasting für Barbara Schnells Lesung von Herself - Diana Gabaldon – geben, den Herself hat uns einmal mehr mit einem unveröffentlichten Kapitel von Claire & Jamie überrascht, das Bärbel extra schnell für uns Übersetzt hat. *Wie COOL ist das denn!?*

So bestens gelaunt, hatten die wenigsten Probleme dabei zu den Kommandos und Tänzen der „Liam Smith Ceilidh Band“ das Bein zu schwingen.
Nach so viel Spaß, wurde es dann ernst und sehr traurig, als wir die wunderschöne Idee unserer Admins in die Tat umsetzten und unsere Ale – Alejandra mit einem Fackellauf um den Schlosshof, laut den „Skye Boot Song“ singend verabschiedeten. 

Weinend lagen sich so manche von uns in den Armen, ein Gänsehaut-Moment.
Vielleicht auch wegen Ale war es nahezu eine Pflicht erneut unter dem Tisch zu landen, wenn der auch dieses Jahr etwas kleiner ausfiel. 

Das Vierbett-Zimmer bekam reizenden zu wachs von Geschwistern, die wir hoffentlich nicht geweckt hatten.   
Dem entsprechend verkatert viel der nächste Morgen aus und erneut mussten einige sich die Tränen verkneifen beim Abschied.
Immer wieder beeindruckt es mich schwer, was Bücher und die Verfilmung einer Serie zustande bringt. Diana Gabaldon und Ronald D Moor haben es geschafft ganze Generationen zu vereinen. Die Jüngsten auf unserem Treffen waren Memi& Svens Zwillinge mit 15 Monaten und die ältesten sind bereits in Rente.    
Für mich steht jedenfalls fest, dass ich das nächste Jahr wieder dabei bin 



Eure Pia    
                

    

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